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'markt intern
vom 22.03.2007
50:50-GESELLSCHAFT- AUF WELCHER SEITE WOLLEN SIE STEHEN? Ein
düsteres
- besser gesagt halbdüsteres Bild - zeichnet Mode-Werbeprofi
Holger Braun in einem Brief an 'markt intern', den wir Ihnen (auszugsweise)
nicht vorenthalten wollen. Denn trotz aller Polarisierung steckt
sicher ein großes Stück Wahrheit
in den Aussagen.
Aufmerksame Leser kennen Holger Braun bereits, denn in Abständen veröffentlicht
'markt intern' interessante Werbe- und Marketing-Ideen der Firma www.adfash.com,
deren Geschäftsführer Holger Braun ist. Gehen wir nun ans Eingemachte.
"Nunmehr darf öffentlich gesagt werden, daß wir in Deutschland
eine 50:50-Gesellschaft haben... Die 50:50-Gesellschaft Deutschland
bedeutet: 50% verfügen über immer weniger Einkommen. Sie sind
deshalb auf Billigläden auf der "Grünen Wiese", C&A und Billigheimer
angewiesen. Die restlichen 50% dagegen verfügen über immer mehr
Einkommen und verlangen nach Exklusivität und dem Besonderen."
Nun hilft aber alles Jammern und Klagen nicht - es gilt den Blick
nach vorne zu richten. Und genau dafür hat Holger Braun wichtige
Tips für Sie parat: "Für das mittelständische Textilfachhandelsgeschaft
im mittleren, nach oben hin ausgerichteten Genre bedeutet dies
eine konzeptionelle Konzentrierung auf die 50%, die über ein immer
weiter steigendes Einkommen verfügen. Was zu berücksichtigen ist,
um diesen rediteträchtigen Kunden zu gewinnen und zu halten, hierzu
einmal ein paar kurze Sätze: Dieser Kunde ++ erwartet Marken,
die er nicht an jeder Ecke findet ++ setzt hohe Qualität und höchste
Servicekompetenz schlichtweg voraus. Die permanente Bekundung
dieser Aspekte interessiert ihn nicht ++ verfügt über eine höhere
Bildung und eine qualitativ orientierte Leitungsbereitschaft.
Er arbeitet sehr hart. Deshalb konnte er sich in die obere Hälfte
unserer Gesellschaft arbeiten, retten und/oder dort halten ++
möchte aufgrund des vorher Gesagten für sein Geld was erleben,
etwas geboten bekommen. Er möchte Spaß haben, auch beim Einkauf.
Mit monotoner Klamottenrethorik und -präsentation stößt man ihn
ab. Er möchte sein Geschäft stets NEU erleben ++ möchte, daß man
ihn als Gast sieht, und nicht als Nummer, an der verdient wird.
Er steht mehr auf Erlebnis und wertige Giveaways, statt auf Rabatte." Holger Braun entdeckt immer mehr Kollegen, die sich auf die veränderte
Situation einstellen:
"Im Warenangebot wird auf breiter Ebene verstärkt auf Qualität
geachtet. Die Sortimente werden feinventiliert auf oben definierte
Kundschaft und auf die lokalen Begebenheiten abgestimmt. "Warenhuren",
wie beispielsweise..., die sich zunächst mit Hilfe des Handels
als Marken aufgebaut haben, die man nunmehr an jeder Ecke findet
und die sich jetzt, wiederum auf Kosten des Handels, verselbständigt
haben, finden immer weniger Berücksichtigung. Allgemein wird im
Genre weiter nach oben gegangen. Dies ist der richtige Weg, um
die anspruchsvollen, einkommensstarken und renditeträchtigen Kunden
zu bekommen."
Und das ist eine aktuelle Idee von www.adfash.com: Die Synthese
von Mode und Kunst hat Tradition. Immer wieder haben sich beide
Bereiche gegenseitig befruchtet. Im Fall der Aktion "art&fashion"
befruchteten die Modefarben der Saison F / S 2007 die Kunst. Zusammen
mit dem Straßburger Künstler Didier Beyer wurde das Aktionsmotiv
der "Marianne" entwickelt, das variabel auf die Farbwelten der
einzelnen Fachgeschäfte F / S 2007 abgestimmt werden kann. Zusammen
mit dem Motiv und einer Ausstellung der Werke des Künstlers, die
geschickt in die Warenpräsentation integriert werden, sollen anspruchsvolle
Kunden ihr HAKA-Haus neu, lebendig und anders erleben. www.adfash.com
berät erfolgreich Kunden bei ihrer saisonalen Werbeplanung mit
vielen interessanten Aktionen. Schauen Sie zu der genannten Aktion
oder auch so einfach mal ins Internet.
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